Jobverlust durch Roboter

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Die Roboter kommen. AMAZON und ALPHABET investieren schon fleißig. iN diesem Beitrag geht es darum, welche jobs gefährdet sind und welche fähigkeiten Sie schützen.

Schöne neue Arbeitswelt

Nach einer Studie der ING-DIBA, sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt mehr als 18 Millionen oder 59% der sozialversicherungsfähigen Jobs gefährdet. Die Entwicklungen signalisieren einen schleichenden Jobverlust durch Roboter, wobei der Unterschied zwischen Arm und Reich weiter zunimmt.

Auch die Anzahl an neuen Tätigkeiten / völlig neuen Jobs wird durch die Robotik zunehmen. Die neuen Jobs werden meist in innovativen und spezialisierten (technischen) Bereichen entstehen. Die Mehrzahl an verlorenen Stellen, kann somit nicht durch neue Tätigkeiten ersetzt werden.

Einen Jobverlust durch Roboter müssen Menschen mit repetitiven und standardisierungsfähigen Jobs fürchten. Vor Allem sind es dabei Tätigkeiten, die ohne spezifisch menschliche Fähigkeiten auskommen. Im folgenden Video sieht man, wie beispielsweise Konstruktionsroboter von der Firma Fastbrick vollautomatisiert und präzise Bauwerke hochziehen können. Der Roboter ist derzeit in Planung.

In der nächsten Tabelle sind Jobklassen mit mehr als 75% Risiko rot und mit mehr als 50% Risiko gelb markiert.

Jobverlust durch Roboter - gefährdete Jobklassen
Jobverlust durch Roboter – gefährdete Jobklassen

Eine detaillierte Liste gefährdeter Jobs finden Sie hier (bitte klicken):

Jobverlust durch Roboter - gefährdete Berufe
Jobverlust durch Roboter – gefährdete Berufe

Quiz: Ist Ihr Job auf der Liste oder sind Sie vorerst nicht betroffen?

Welche Fähigkeiten schützen gegen einen Jobverlust durch Roboter?

Auch Roboter brauchen Pflege. Es ist nicht so, dass es in Zukunft keine Jobs mehr geben wird. Aber was sind die Eigenschaften von Jobs, die durch Maschinen nicht effizienter ausgeführt werden können?

Sichere Jobs haben einen hohen Anteil an den folgenden drei menschlichen Eigenschaften:

Jobverlust durch Roboter - Fähigkeiten die schützen
Jobverlust durch Roboter – Fähigkeiten, die Sie schützen

Fazit: Was tun?

Es gibt leider keine allgemeingültigen Patentrezepte. Es ist absehbar, dass es (weniger) gut dotierte Jobs geben wird. Immer mehr vermeintlich sichere Tätigkeiten im Handel, Handwerk oder der Verwaltung sind gefährdet. Noch besteht kein Grund zur Panik, allerdings geht der technische Fortschritt immer schneller voran.

Ein kleines Beispiel, für die Fähigkeiten von heutigen Spezialrobotern in Verbindung mit der Power von Algorithmen zur Lösung von Rubik-Cubes, sehen Sie im folgenden Video. Der Roboter braucht nur eine Sekunde zur Lösung des Würfels.

Nun braucht man heute noch viel Fantasie, und die Fähigkeit einen Zauberwürfel zu lösen ist von nur geringem praktischen Nutzwert. Dies ist nur ein kleines und nutzloses Puzzleteil, hinzu einer allgemeineren künstlichen Intelligenz, zeigt aber das Potential von Maschinen.

Wenn man mit dem Einkommens- und Statusverlust durch einen Jobverlust durch Roboter leben kann, dann braucht man mittelfristig gar nichts zu tun. Oder auf das bedingungslose Grundeinkommen spekulieren. Wenn nicht, sollte man seine Fähigkeiten proaktiv auf die drei menschlichen Eigenschaften der neuen Arbeitswelt entwickeln. Hierbei sollte jeder auf seine individuellen Stärken setzen.

Die können beispielsweise Weiterbildungen für eine weitere Spezialisierung in einem innovativen Bereich (insb. IT, Datenanalyse, Design, Workflow-Automatisierung) sein, oder ein stärkerer Fokus auf Tätigkeiten mit Menschen.

Quellen

http://www.businessinsider.com/heres-how-robots-could-change-the-world-by-2025-2014-8?IR=T

https://www.ing-diba.de/pdf/ueber-uns/presse/publikationen/ing-diba-economic-research-die-roboter-kommen.pdf

Wired (D) 9/2015 „Freund Feind Maschine“

Link

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