“Deutschland 4.0 – Wie die digitale Transformation gelingt” Interview zum Bestseller mit Netzökonom Dr. Schmidt

Das Buch ist inzwischen Bestseller in zwei Kategorien bei Amazon. Man sieht, dass Dr. Schmidt ein Trendthema getroffen hat. Dr. Schmidt hat das Thema jedoch nicht jetzt im Hype aufgegriffen, sondern arbeitet seit 20 Jahren als Journalist zum Thema digitale Transformation für große Leitmedien.  Hierbei hat er die führenden Köpfe der digitalen Wirtschaft interviewt, z.B. Erik Schmidt, Reed Hastings, Erik Brynjolfsson. Auf seinem Blog Netzökonom.de und seinem Twitter-Kanal können Sie die neuesten Trends aus der Digitalwelt zeitnah nach lesen. Absoluter Lesetipp!

Welchen Tipp würden Sie Unternehmern aus dem dt. Mittelstand geben, die mit dem Thema digitale Transformation noch nicht viel Berührung hatten („Digitale Anfänger“)?

HS: Das Rückgrat der deutschen Wirtschaft ist der Mittelstand.  Dort ist man ein bisschen träge vom eigenen Erfolg. Ich würde den Unternehmern raten, wieder neugierig auf Innovation zu werden. Man sollte auch das Sichtfeld außerhalb der Peer-Group erweitern.

Es lohnt sich anzusehen, was Startups machen. Und es lohnt sich auch anzusehen, wie sie es machen.

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11 KRITISCHE ERFOLGSFAKTOREN FÜR IHR INNOVATIONSLABOR UND CORPORATE STARTUP

11 kritische erfolgsfaktoren
Ideenschmieden, Innovationslabore und corporate Startups sind derzeit massiv gehyped. Aus gutem Grund. Viele Unternehmen stärken damit ihre Innovationskraft. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie ein Innovationslabor ein Erfolg wird und bleibt.

Warum Innovationslabore eröffnet werden

Meiner Meinung nach, muss man zuerst den Unterschied zwischen Startups und Unternehmen verstehen.

Unternehmen führen ein Geschäftsmodell aus. Startups sind auf der Suche nach einem Geschäftsmodell.

Das ist ein riesiger Unterschied. Aber trotzdem verwechseln viele Manager beides. Die Wahrheit ist: man braucht für die Ausführung und die Findung von Geschäftsmodellen andere Rahmenbedingungen, Strukturen, Prozesse, Fähigkeiten und Mindsets.

Starre Regelungen wie Compliance, Risikomanagement, Arbeitsanweisungen, Sicherheitsvorschriften und eine Hierarchie sind aus guten Gründen etabliert. Nämlich sind diese Regelungen dazu da, dass ein Unternehmen sein Geschäftsmodell behält. Und das es beispielsweise nicht gegen Recht und Gesetz verstößt, das Arbeitnehmer geschützt werden und ein effizienter und stabiler Betrieb möglich wird.

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Innovation ist geil

Innovation ist geil!Innovation bringt uns voran. Derzeit ändert sich wie nie zuvor, wie wir Arbeiten, wie wir Leben und wie wir als Gesellschaft funktionieren. Wer sagt aber auch, dass alles so bleibt, wie es ist? Was wäre das für ein fundamentaler Denkfehler? Hätten die meisten Menschen vor 100 Jahren geglaubt, dass es so etwas wie Gentechnik, Kampfdrohnen oder Roboterhaustiere geben könnte?

Wie Bildung funktioniert, wie Business funktioniert, wie Medizin funktioniert, wie Banking funktioniert: das alles ändert sich mit einer Geschwindigkeit wie nie zuvor. Die durchschnittliche Lebensdauer von Unternehmen ist nur noch 5 Jahre bevor sie disrupted werden. Das alles wird ausgelöst durch Vernetzung und Automatisierung. Mit anderen Worten durch die Digitalisierung. Es braucht paranoide Innovation, um als Firma überleben zu können. Innovation ist die Schöpfung von neuem.  Für Innovation braucht man Mut und Willen. Innovation beginnt mit Kreativität.

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4 Ideen gegen die Angst vor der digitalen Transformation

4 Ideen gegen die Angst vor der digitalen Transformation„Wir müssen agiler werden – sonst droht uns Disruption!“

Wer mit einer solchen kryptischen Sprache der Angst argumentiert, braucht sich nicht darüber wundern: Die Menschen haben Angst vor der digitalen Transformation. In diesem Beitrag werden vier Ansätze gegen diesen Missmut genannt.

Die Ursache ist zu wenig Kommunikation. Wie sollen Mitarbeiter hinter tiefgreifenden Change-Initiativen stehen, wenn sie nur durch Emails oder PowerPoint Folien darüber erfahren?

Wie könnte man Mitarbeiter für eine digitale Transformation gewinnen?

Erstmal bietet es sich an die Mitarbeiter fit zu machen. Sowohl Techniker und Führungskräfte sollten schrittweise an die digitale Transformation herangeführt werden. Man muss sich mit der digitalen Revolution auskennen. Das nennt man dann „digital literacy“. Doch die Crux an der Sache ist: digital literacy lässt sich nicht verordnen.

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Chatbots für Unternehmen, Kunden und Facebook

Warum reden wir über Chatbots?

Telegram [1]hat die Chatbots schon länger. Das war jedoch nicht sehr öffentlichkeitswirksam. Nun hat Facebook auf der jährlichen Entwicklerkonferenz F8 die Facebook Messenger Plattform für eine öffentliche Beta-Phase freigegeben.

Es deutet sich an, dass mit dem Eintritt von Facebook sich die Messenger als Kanal zur Unternehmenskommunikation im Massenmarkt etablieren könnten.

Höchste Zeit also sich im DigitalisierungsBlog mit dem Messenger-Hype näher zu befassen.

Was sind Chatbots?

Chatbots sind Apps und Dienste, die innerhalb eines Messengers installiert werden. Nutzer können mit diesen Systemen kommunizieren und damit zum Beispiel Pizzas bestellen.

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Agil Skalieren: Insights aus dem Management 3.0 Stammtisch mit Jurgen Appelo

Der Vortrag mit einer kurzen Einführung ins Management 3.0 von Jurgen Appelo war wie erwartet kurzweilig, humorvoll und praxisrelevant. Die Aussicht aus dem Silberturm in Frankfurt war grandios. Im Skylab der DB Systel sind interessante Showcases zu bewundern, z.B. eine Oculus Rift, 3 D Modelle und Drohnen. Die schönsten Insights hat man wie immer im Gespräch am Bistrotisch und im Q&A. In diesem Beitrag geht es um das Thema agil Skalieren.

Agil Skalieren Insights aus dem Management 3.0 Stammtisch mit Jurgen Appelo

Agil Skalieren ist die Challenge

Agile Methoden wie SCRUM sind für kleine Teams entwickelt worden.  Doch wie sollen größere Unternehmen agil werden? Frameworks wie Holocracy oder SAFe sind problematisch, da sie den Branchen- und Unternehmenskontext oftmals nicht beachten.

Eine Metapher, die Jurgen Appelo eingebracht hat und die zeigt, dass agil skalieren funktioniert, sind Städte. Städte sind wie alle komplexen Organismen, dezentral organisiert. Städte bestehen aus autonomen Clustern mit Menschen, Rollen, Funktionen und Bereichen. Sie bilden damit Zellen und Zellverbünde, die ohne zentrale hierarchische Steuerung im Zusammenspiel funktionieren. Es gibt auch im menschlichen Körper keine im Gehirn keine Zellen, die anderen Zellen sagen, was sie zu tun haben.

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Spiral Dynamics – ein Modell für mehr Achtsamkeit

Durch die Digitalisierung wächst täglich die Dynamik und Komplexität in unserer Welt. Firmen müssen sich in diesem Sinne transformieren und neu erfinden.

Hinter Firmen stehen immer Menschen.  Wir brauchen also, um die  Digitalisierung als Chance nutzen zu können, offene Menschen und Führungskräfte, die sich permanent weiterentwickeln.

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Ich habe in diesem Kontext neulich ein sehr interessantes Gespräch mit Holocracy-Coach Johann Hinterauer geführt. Er hat mich auf spiral dynamics aufmerksam gemacht, ein Modell das uns helfen kann, uns und unsere Gesellschaft achtsamer zu verstehen.

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Jobverlust durch Roboter

Jobverlust durch Roboter - Banner

Die Roboter kommen. AMAZON und ALPHABET investieren schon fleißig. iN diesem Beitrag geht es darum, welche jobs gefährdet sind und welche fähigkeiten Sie schützen.

Schöne neue Arbeitswelt

Nach einer Studie der ING-DIBA, sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt mehr als 18 Millionen oder 59% der sozialversicherungsfähigen Jobs gefährdet. Die Entwicklungen signalisieren einen schleichenden Jobverlust durch Roboter, wobei der Unterschied zwischen Arm und Reich weiter zunimmt.

Auch die Anzahl an neuen Tätigkeiten / völlig neuen Jobs wird durch die Robotik zunehmen. Die neuen Jobs werden meist in innovativen und spezialisierten (technischen) Bereichen entstehen. Die Mehrzahl an verlorenen Stellen, kann somit nicht durch neue Tätigkeiten ersetzt werden.

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Digitalisierung im Mittelstand

viele Unternehmen haben den Einfluss der Digitalisierung im Mittelstand noch nicht verinnerlicht. Das eiserne Gesetz des Internets heißt: „the winner takes it all“. Es sind viele Potentiale und Chancen, die genutzt werden müssen.

Treiber der Digitalisierung

Ich möchte ganz kurz vier Faktoren skizzieren, die meiner Meinung nach wesentliche Treiber der Digitalisierung im Mittelstand sind. Man kann nicht mehr von einem new economy hype sprechen, sondern von der Realität, wie sie viele Geschäftsführer nicht vorhergesehen haben.

Treiber der Digitalisierung
Treiber der Digitalisierung

Wir leben in einer “era of now”. Der allzeit vernetzte Kunde verlangt „realtime“ Informationen und Services. Die Kunden vergleichen, z.B. die Preise oder die Qualität von Produkten und Services von mittelständischen Unternehmen mit den Leistungen von digitalen Champions wie Amazon oder Google. Diese Unternehmen setzen mit einer auf hohe Kundenzufriedenheit und günstigen Preisen ausgelegten Kundenzentrierung branchenübergreifend Standards. Dabei werden neue Medien und Techniken effizient eingesetzt.

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